Unternehmerische Herausforderungen bei Startup und Nachfolge

Erfolgreiche Startups beruhen auf guten Ideen, erfolgreiche Nachfolgelösungen auf guten Modellen. Beide Wege bergen Chancen – aber auch Risiken.

Unternehmerische Herausforderungen bei Startup und Nachfolge

Unternehmerische Herausforderungen bei Startup und Nachfolge
Wider die Mythen vom gemachten Nest und vom schnellen Geld

Die Unternehmensnachfolge: Gewachsene Werte halten und weiterentwickeln
Steigt man im Rahmen einer Nachfolge in ein erfolgreiches Unternehmen ein, kann man sich in der Regel auf einen Kundenstamm, eine eingespielte Belegschaft, Umsatz und laufende Geschäfte stützen. Ein gemachtes Nest? Nein! Die Herausforderung besteht darin, zukünftige Entwicklungen im Hier und Jetzt einzuleiten, um Werte nicht nur zu erhalten, sondern auch auszubauen.

Finanzierung diversifizieren, Risiken identifizieren, Zukunft antizipieren
Die finanzielle Absicherung eines Unternehmens stützt sich am besten auf verschiedene Säulen. Die Finanzierung des Kaufpreises bei einer Nachfolgelösung besteht in der Regel aus einem Konstrukt aus Fremdkapital von einer Bank und Eigenkapital wie eigenen Mitteln, Private Equity, Privatinvestoren, Family Offices, Crowd Funding und anderen Quellen.

Aber Achtung! Die Finanzierung ist das eine, die Marktbedingungen sind das andere. Risiken müssen identifiziert werden: Die Mitbewerber schlafen nicht, die Konkurrenz bleibt stark. Auch der Innovationsdruck ist unverändert hoch. Es besteht das Risiko, dass Kunden bei einem Wechsel in der Unternehmensführung abwandern, interne Schlüsselfiguren kündigen oder die Belegschaft nicht mitzieht. Es kann passieren, dass kein Kaufentscheid zustande kommt oder Investoren aussteigen. Auch müssen Altlasten identifiziert und abgebaut werden.

Fazit Nachfolge: Gemachte Nester gibt es nicht. Unternehmerische Nachfolge ist die Weiterentwicklung gewachsener Werte.
Unternehmensnachfolgen sind oft emotional. Es geht immerhin um die Übergabe eines Lebenswerks. Eine gelungene Nachfolgelösung erfordert darum sowohl unternehmerisches Know-how als auch professionelles Fingerspitzengefühl. Nachhaltige Entscheide auf allen unternehmerischen Ebenen sind der Schlüssel zum Erfolg eines über den Besitzerwechsel hinaus resilienten Unternehmens.

Das Startup: Eine Idee zum Fliegen bringen
Wer keine Nachfolge antreten will, sondern eine herausragende Idee mitbringt, ein gutes Geschäftsmodell und ein Angebot, das ein Marktbedürfnis trifft, wird ein Startup gründen.

Die Gründung eines Startups beginnt mit der guten Idee. Diese umzusetzen braucht nicht nur unternehmerische Verve, sondern auch ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell. Schnelles Geld? Nein! Kunden und Investoren müssen gefunden, Teams aufgebaut und Kompetenzen implementiert werden – oft bei begrenztem Budget.

Finanzierung sicherstellen, Risiken einkalkulieren, in Zukunftsszenarien denken
Insbesondere die Finanzierung eines Startups ist eine besondere Herausforderung. Für die Venture-Kapitalisierung können Privatinvestoren gewonnen werden, Family Offices oder Crowd Funds. Die Investierenden sind beteiligt am Unternehmen und am Erfolg. Doch nicht nur der Erfolg, auch das Risiko muss einkalkuliert werden. Es kann sein, dass das neue Produkt floppt. Auch kann die Finanzierung zu knapp werden, die Organisationsentwicklung wird schwieriger als gedacht oder die Marktbedingungen ändern sich durch unerwartete Ereignisse, auf die wir keinen Einfluss haben. Es ist entscheidend, auf verschiedene Zukunftsszenarien vorbereitet zu sein.

Fazit Startup: Schnelles Geld ist eher selten. Es geht um den Aufbau eines tragfähigen Geschäftsmodells und die Entwicklung zukunftsfähiger Produkte und Services.
Wer ein Startup zum Erfolg führen will, muss den Antrieb haben, etwas Neues zu schaffen und darf das Risiko nicht scheuen. Fliegt das Projekt, sind robuste Gewinne und unternehmerische Befriedigung der verdiente Lohn.

Nachhaltige Nachfolgelösungen für gewachsene Unternehmen mit Zukunft
Wir schaffen nachhaltige und zukunftssichere Nachfolgelösungen. Unser Ansatz ist es, Werte wie Organisationsstrukturen, Unternehmenskulturen, erfolgreiche Produkte und Technologien zu erhalten und weiterzuentwickeln. Hierzu entwickeln wir auch intelligente Finanzierungslösungen oder Finanzierungsstrukturen. Wir achten auch auf die Besetzung der betrieblichen Schlüsselpositionen mit den passenden Führungspersönlichkeiten. So schließen wir die unternehmerische Lücke. Wir gestalten Nachfolgelösungen für das langfristig profitable Wachstum des Unternehmens.

DR. FRANK LUGERT für nachhaltige Nachfolgelösungen

DR. FRANK LUGERT steht für zukunftssichere Nachfolgelösungen durch die Erhaltung und die Weiterentwicklung gewachsener unternehmerischer Werte. Wir engagieren uns für ein lebendiges und nachhaltiges Unternehmertum und fahren keine Exit-Strategien.

Gemeinsam erfolgreich sein von Remote:

Was sind deine Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Home Office?

Erfolg und Effizienz wird vielfach an der Anzahl der Arbeitsstunden oder an den Arbeitstagen pro Woche gemessen werden. Wenn wir in der Lage sind vom Aufwand/ Zeit für eine Aufgabe hin zum Ergebnis/ Resultat zum Termin kommen, dann stellt sich die Frage nach der dafür eingebrachten Zeit nicht mehr vorrangig.

Konkret, einen Wechsel von einer 4 zu einer 5 Tage bei gleicher Kompensation schaffen wir nur dann, wenn wir mit einer Produktivitätssteigerung von 20% dieselben Resultate erbringen.

Sei mutig! Es gehört oft mehr Mut dazu, seine Meinung zu ändern, als ihr treu zu bleiben

Veränderungen bedeuten Unsicherheit – raus aus der Komfortzone. Erlaube dir den Schritt, aus der Angst & Unsicherheit folgt, dass man lernt und daraus, dass man wächst!

Observing others, teams, organizations, companies not moving (forward), making any progress it seems like some things have not been clarIfied how to…

If you, your team, your organization or your company want to make significant progress some important topics need to be defined and adressed precisley, sometimes regularly repeated, such as

– what is the objective, the result, the progress you are expecting
– who is responsible, doing what and until when
– Being agile: Requesting progress regularly
– Defining and having and overview about agreed frameworks: regularly interferring if actions, ways, decisions, results, budget and date excedences occur away from your agreed framework and adjust

Therefore leadership has to have a clear edge, being precise in its request, in its definition for an objective, where to move to, what things need to be undertaken and what things should be prevented. Vague directives will not help.

For effective lessons learned and continuous improvement we need to move towards a failure culture.

The major challenge to overcome is to talk about mistakes, failures, scrap rate and rework without finger pointing.
Without open communication and common understanding what went wrong, failures will be repeated.

Fingerpointing – making people responsible for reasons, not taking responsibility for your own mistakes will not support establishing a failure culture. Naming persons, departments, functions, responsibilities need to be excluded talking about failures, or root cause analysis and improvement will fail.

To talk about issues, conflicts, failures, mistakes is the initial step to improve.

The more successful you or your company has been in the past the more difficult it is to recognize significant changes of your environment, the markets or customer behaviour and that this requires an adaption of you or your company towards new situations, in other words towards signficant change.

Whenever discussing necessary changes to be prepared for the future with my clients or colleagues in various industries I oftentimes hear
– ”the change will not work with us”
– “it has always been like that”
– “the change is not necessary, why should we”
– “to expensive, no market, no customer demand, no return”
– ”we already thought about this but it doesn`t make sense for us”
– “we have been successul without change”
– “we are still and will be very successful without change”
– ”no need for change, we are the best in what we do anyhow” and
– “we will exist with what we already did the last decades sucessfully”.
In total all the same: we don`t want to change, we want to stay in our safe harbour.

The success of the past is reflecting the intensity of your todays comfortzone. If we stay within we end up like not producing digital cameras (AGFA, KODAK), loosing (significant) market share to smart phone producers (NOKIA) and still catching up to TESLA producing electrified cars (complete german automotive industry)…
Always be aware that your success of the past is not a guarantuee for your success of the future. Adapation, adjustment and change is part of the daily business – It is the most agile who will survive, not the strongest.

Happy to read your thoughts on this…

We are lacking on qualified employees, there is many unutilized jobs out there, we do not have enough experts.

THIS IS THE CURRENT STATE OF THE JOB MARKET.

The natural fluctuation of our senior colleagues cannot be compensated by the same numbers of new hires and trainees.

This fact is well known since more than 30 years! How do you deal with the loss of experience and expertise capacity in your organization, team, company?

Unfortunately there are no short-term measures. You need to untertake some permanent acitvities that should be on your regular agenda, such as…

The ‘war of talents’ will not end in the next years. Efforts and costs for hiring, integrating and ramping up new colleagues are always more expensive than intensifying the identification and the connection of your colleagues and your company.

Happy to read your thoughts on this…

Trust in your team and trust in the task-management of your employees rather than micromanage. Micromanagement is counterproductive.

Managing the tasks of every employee on detail and controlling any step of employees robs valuable time that could be invested in actual management-relevant tasks.

Micromanagement leads to a corporate culture, where employees reflect the loss of trust within the team, where employees loose their intrinsic motivation & where leaders overwork – loosing the capacity for management priorities.

Valuable results follow from trust!

Trust in your team, expand and grow with your team!

Probably the biggest challenge of an entrepreneurials life is to hand over your business to a successor.

After serial discussions with entrepreneurs with no successor in place my top three points to solve this challenge:

(1) Define your activities and competencies that need to be handed over – what does it take to fit in your shoes?

(2) Search for the person (s) with the necessary (basic) skills to take over your activities, maybe not from one day to another but within a reasonable timeframe – and with your support.

(3) What`s your price for your lifetime work? Evaluate your business and verify with market prices, compare with peers and consider what price might be possible to be financed by a successor. Your purchase price need to be re-financed by the new owner within a reasonable timeframe, 5-7 years.